Glossar – Coaching, NLP & Klangarbeit einfach erklärt
Dieses Glossar ist im Aufbau und füllt sich nach und nach.
Es erklärt dir zentrale Begriffe aus Coaching, NLP und Klangarbeit – klar, verständlich und praxisnah. Du erfährst direkt, wofür sie stehen und wie du sie im Alltag oder in deiner Praxis nutzen kannst.
Anker (NLP)
Definition: Ein „Anker“ ist ein Reiz (Wort, Geste, Berührung, Bild), der eine gewünschte innere Reaktion auslöst – z. B. Ruhe oder Fokus.
Wofür gut? Um hilfreiche Zustände gezielt abrufen zu können – vor Gesprächen, Auftritten, Entscheidungen.
In der Praxis: Einen Moment starker Ruhe oder Stärke bewusst verankern (z. B. durch eine kleine Geste) und später reproduzieren.
Rapport (NLP)
Definition: Vertrauensvolle Verbindung zwischen Menschen – spürbare „Wellenlänge“.
Wofür gut? Bessere Verständigung, weniger Missverständnisse, mehr Kooperation.
In der Praxis: Auf Körpersprache, Tonfall und Worte des Gegenübers achten und sanft „mitschwingen“, ohne sich zu verstellen.
Reframing (NLP)
Definition: Ein Ereignis in einen neuen, hilfreichen Rahmen setzen.
Wofür gut? Perspektivwechsel, Stressabbau, konstruktive Lösungen.
In der Praxis: Statt „Fehler“ → „Feedback/Prototyp“; aus „Stress“ → „Energie für Prioritäten“.
Ressourcen
Definition: Innere und äußere Kraftquellen – Fähigkeiten, Erfahrungen, Menschen, Orte.
Wofür gut? Stabilität, Zuversicht, Handlungsspielraum.
In der Praxis: Ressourcenliste anlegen; bewusst einplanen (Zeit, Orte, Menschen, Routinen).
Submodalitäten
Definition: Feinmerkmale innerer Bilder/Klänge/Gefühle (hell/dunkel, groß/klein, nah/fern …).
Wofür gut? Gefühle gezielt beeinflussen, z. B. Nervosität reduzieren.
In der Praxis: Ein Bild von „zu groß/nah“ → „kleiner/weiter weg“ machen; Wirkung prüfen.
Meta-Modell der Sprache
Definition: Fragen, um ungenaue Aussagen zu klären (Tilgung, Verzerrung, Generalisierung).
Wofür gut? Klarheit gewinnen, Missverständnisse vermeiden.
In der Praxis: „Wer genau?“, „Woran erkennst du das?“, „Immer – wirklich immer?“
Milton-Modell
Definition: Sprachmuster, die in Trance/Entspannung führen – absichtlich „offen“ formuliert.
Wofür gut? Entspannen, Fokus nach innen, Ressourcen aktivieren.
In der Praxis: Weiche Einladungen: „Und während du atmest, darf etwas leichter werden …“
Glaubenssatz
Definition: Überzeugung, die unser Erleben lenkt – hilfreich oder hinderlich.
Wofür gut? Selbstbild klären, Blockaden lösen.
In der Praxis: Hinderlichen Satz erkennen („Ich kann das nicht“) → umformulieren („Ich lerne es Schritt für Schritt“).
Resilienz
Definition: Psychische Widerstandskraft – mit Belastungen umgehen und sich erholen.
Wofür gut? Stabilität in Veränderungen, gesunde Grenzen, Flexibilität.
In der Praxis: Schlaf, Atmung, soziale Verbundenheit, realistische Planung – kleine Routinen, große Wirkung.
Zielbild
Definition: Lebendige innere Vorstellung vom gewünschten Ergebnis.
Wofür gut? Motivation, Ausrichtung, Prioritäten.
In der Praxis: Sinnesklar beschreiben: Wie sieht/hört/fühlt es sich an, wenn es erreicht ist?
Klangmassage
Definition: Sanfte Klänge/Schwingungen von Klangschalen auf dem bekleideten Körper – fördern Entspannung.
Wofür gut? Nervensystem beruhigen, Muskelentspannung, innere Ruhe.
In der Praxis: 45–60 Min. Session; danach nachspüren, viel trinken, ruhig ausklingen lassen.
Klangreise
Definition: Geführtes Hörerlebnis mit Klanginstrumenten – tiefe Entspannung, innere Bilder.
Wofür gut? Abschalten, Regeneration, Kreativität.
In der Praxis: Bequeme Lage, Decke/Kissen; nachspüren, Erfahrungen notieren.
Vagusnerv
Definition: Größter Parasympathikus-Nerv – steuert Ruhe/Regeneration („Rest & Digest“).
Wofür gut? Stressregulation, Verdauung, Herz-/Atemrhythmus.
In der Praxis: Längeres Ausatmen, Summen, sanfte Klänge → vagale Aktivierung & Beruhigung.
